Das Projekt

Basel verfügt über eine vielseitige Kulturlandschaft. Vertreten durch zahlreiche Veranstaltung wie das alljährliche Jugendkulturfestival und Institutionen wie das R105 zeigt auch die Basler Jugendkultur stetige Präsenz. Der GGG Kulturkick fördert Projekte von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Basel-Stadt. Bislang fokussiert sich die Förderstrategie jedoch auf eher klassische Ideen von Jugendkultur im Rahmen der Genres Theater, Musik, Literatur.

Im Zuge des digitalen Wandels und spätestens seit Aufkommen des sogenannten Web 2.0 vollziehen sich jedoch gesellschaftliche Veränderungsprozesse, die sich auch auf das Verständnis und die Ausprägungen dessen, was wir gemeinhin als Jugendkultur verstehen, auswirken. Digitale, online-basierte Phänomene wie beispielsweise YouTube, Musically oder die Gaming-Szene  finden bislang wenig Beachtung, Veranstaltungen wie die TINCON – das Festival für digitale Jugendkultur sucht man noch vergebens.

Ziel des Seminars ‚Digitale Jugendkultur. Chancen und Strategien sozialer Medien im (Jugend-)Kulturbereich am Beispiel des Basler GGG Kulturkick‘ unter der Leitung von Dr. Ulla Autenrieth am Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel ist es daher, zunächst eine ‚Landkarte‘ zur Situation der digitalen Jugendkultur im Raum Basel zu erstellen. Welches sind die zentralen Inhalte, Projekte und AkteurInnen?

Darüber hinaus soll geklärt werden, welche Förderbedarfe bei den Jugendlichen bestehen und inwiefern hierfür eine strategische Neuausrichtung des GGG Kulturkick (mit der Erarbeitung entsprechender Szenarien) sinnvoll wäre.

Hierfür treffen wir uns mit bedeutenden AkteurInnen, diskutieren zentrale Begriffe und entwickeln Strategien zur Förderung der digitalen Jugendkultur im Raum Basel.

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